Das Gefühl das viele von uns gemeinschaftlich teilen, ist – drohendes Unheil. Die Richtung, in die wir uns als Gesellschaft bewegen, sieht nicht wirklich gut aus.

Diese amerikanische Show zur Präsidentschaftswahl hat uns in Bestürzung katapultiert, und seither wurde es immer schwieriger, dieses – unser – kollektives Gefühl zu ignorieren oder zu verdrängen.

Das Zuhören dem einen Kandidaten, der sich mit kaum zu fassender Leichtigkeit und Beliebigkeit in Hasstiraden gegenüber fast allem ergötzt, hinterlässt in uns das Gefühl als blickten wir in einen tiefen, schwarzen Abgrund.
Und das Beobachten des anderen Kandidaten, alle möglichen Anschuldigungen und Vorwürfe zum Beugen und Brechen von Regeln und Gesetzen aussitzend, hinterlässt in uns genauso ein unwohles Gefühl.

„Es gibt doch wirklich keinen besseren Weg ein kaputtes System vorzuführen, als solche Kandidaten zur Auswahl zu haben.“

DAS POLITISCHE SPIEL

Niemand hier sollte überrascht sein zu hören, dass das politische Spiel gezinkt ist. Wir alle wissen das.

Ich könnte lange Epiloge über Abstimmungssysteme schreiben, aber das ist nicht wirklich meine Absicht in diesem Artikel. Bei diesen amerikanischen Wahlen wird etwas allerdings sehr offensichtlich – und darüber zu reflektieren ist deutlich spannender.

Wenn die Einwohner von New York sich nicht bis zum 9. Oktober 2015 erklärt hatten, dass sie entweder Demokraten oder Republikaner seien, wurde ihnen nicht gestattet an denen im April 2016 stattgefundenen Vorwahlen teilzunehmen. Ganze 27 Prozent an berechtigten Wählern des Staates New York ist es demnach nicht gestattet worden, ihre Stimmzettel abzugeben. Aus dem Grunde, weil sie Unabhängige waren. Sie wollten weder Demokraten noch Republikaner wählen.

Und hier kommt die Offenbarung in diesem politischen Spiel:
Obwohl politische Parteien in den Gründungsdokumenten der Vereinigten Staaten von Amerika noch nicht einmal Erwähnung fanden, kann heute jemand, der sich weder für die eine noch die andere Partei erwärmen kann, nicht wählen gehen.

 

Bist du mit dieser Auswahl an Präsidentschaftskandidaten zufrieden?
Glaubst du, dass du wählen gehen und für einen Kandidaten stimmen solltest – einfach weil er/sie nicht ganz so schlimm ist wie der/die andere? Ist dieser Grund gut genug um wählen zu gehen? Oder gibt es irgendwas, was du hier tun kannst?

Wir leben in einer aussergewöhnlichen Realität. Wir leben in einer Fassaden-Realität. Wir leben in einem System von gemeinsam geteilter Realität.

Darüberhinaus leben wir in aussergewöhnlichen Zeiten. Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden sind diese Zeiten Gegenstand von Prophezeihungen vieler aussergewöhnlicher und machtvoller Seher und Propheten.
Nehmen wir, beispielsweise, George Washington. In seiner Abschiedsrede warnte er uns vor dem Potential der politischen Parteien, die auf negative Weise die amerikanische Demokratie beeinflussen wird können. Heute schreiben die beiden grossen politischen Parteien die Regeln für die amerikanische Demokratie. Und niemand vermag sie zu überstimmen. Es ist alles andere als schwer zu sehen, dass dieses politische Spiel gezinkt ist.

 

„Wählen zu gehen ist schweigende Zustimmung für sie, genau das zu tun was sie tun und zwar für vier weitere Jahre.“

WIRD SICH DAS PROBLEM VON SELBST LÖSEN?

Wir müssen zwingend diese Art von Realität anerkennen, in der wir leben.

Es gibt da die physische Ebene, auf der wir aktiv werden könnten und sollten. Wenn wir uns aus ihr ausklinken, heisst das nicht – und wir sollten nicht so tun als ob – dass sich das Problem von selber lösen wird.
Wir müssen in unseren Herzen die Vision davon aufrechterhalten, was wir erschaffen wollen. Wir müssen uns in Gruppen und Organisationen verbinden und vernetzen, um für wichtige Themen und Fragestellungen Lösungsansätze zu finden, die zum Wohle Aller dienlich sind.
Im unteren Teil habe ich einige Beispiele aufgeführt, die für diese Art von Themen schon recht inspirierend sind.

MÖGLICHKEITEN AKTIV ZU WERDEN

Ich hab an früherer Stelle kurz über unsere Realität geredet, und das was sie ausmacht und erschafft. Und auf diese Ebene muss natürlich auch ein Blick geworfen werden, um Lösungen zu finden und Teil der Lösung zu sein – sowohl für die Menschheit als auch für den Planeten. Aber für den Moment beginnen wir mit der spirituellen Ebene.

1. Die Spirituelle Ebene
Wie gehst du mit diesen politischen Agenden um, mit manipulierten politischen Spielen, mit Hass und Schuldzuweisungen und emotionalem Terrorismus, der auf dich niederprasselt und versucht dich zu paralysieren?

Was du rein aus der spirituellen Perspektive tun kannst, ist: nach innen gehen. Energetisch nach innen gehen.

Mach dir keine Gedanken ob du für den einen oder den anderen stimmen solltest. Versuch nicht herauszufinden, wer von beiden das geringere Übel ist. Geh nach innen, und stimme für das Bewusstsein. Das ist das, was zu tun ist.
Bewusstsein ist weder die Demokraten noch die Republikaner. Bewusstsein ist immer unabhängig. Immer, immer, immer.

2. Die Realitätsebene

Die nächste Ebene zum Anschauen ist selbstverständlich jene, wo und wie unsere Realität erschaffen wird.
Wir leben in einem System von gemeinsam geteilter Realität. Und es gibt Regeln, die diese geteilte Realität aufrechterhalten.
Alles was wir in den Massenmedien zu sehen und hören bekommen, geht um den Status Quo und die Aufrechterhaltung dessen.

Wir haben die Wahl entweder in der schweigenden Zustimmung wie unsere Realität für uns kontrolliert wird, zu verharren. Oder, wir können eine Meta-Perspektive einnehmen und die Hypnotisierungen erkennen, die uns aufgedrückt werden. Wir müssen erkennen, dass Informationen gegen uns gerichtet werden. Und wir müssen die Frage stellen, wessen Bewusstsein es eigentlich ist, das ein bestimmtes Medium erschafft und füttert.

Wenn wir es endlich lernen, nicht länger verwirrte Beobachter zu sein, dann verstehen wir auch, dass es die Dogmas unserer Perspektiven sind, die uns limitieren und uns davon abhalten, das Unsichtbare zu sehen. Wenn unser Bewusstsein mit der unsichtbaren Welt verwoben wird, wird es sich erweitern.

Quanten-Mechanik 101: „Der Beobachter beeinflusst die Quantenpartikel.“ Das ist alles was du wissen musst, um zu verstehen, dass du deine Realität beeinflusst.

3. Die Physische Ebene

Und schliesslich gibt es noch die physische Ebene, und diese bietet bereits eine ganze Menge an Lösungen an.

Es gibt da einige Initiativen und Gruppen, die sich mit den Themen wie globale Wahlen, kreative Zusammenarbeit, dynamische Facilitation und Erschaffen von Möglichkeiten beschäftigen und diesbezüglich mit Lösungen aufwarten. Beispielsweise gibt es da die Globale Wahl – eine Initiative, die das erste Mal überhaupt in der Geschichte, jeder Erdenbürger an Wahlen in jedem Land der Erde teilnehmen kann. Das ist möglich, weil diese Barriere des Nationalitäten-Konzepts in mehr und mehr Menschen wegbricht.

Du kannst für dich selbst herausfinden, was das Center for Wise Democracy oder The Good Country  anzubieten haben.
Diese bereits existierenden Lösungsansätze fand ich so spannend und vielversprechend, dass ich mich entschlossen habe, ihnen einen eigenen Artikel zu widmen. Bleib dran!