Immer wieder sind mir in den letzten Monaten verschiedene Formen öffentlicher Meinungsbildung aufgefallen.
Im Namen der politischen Korrektheit wurden Menschen, die laut ihre Meinung gesagt oder ihre persönlichen Gefühle zum Ausdruck gebracht haben – oft in heiklen Situationen – öffentlich diszipliniert, lächerlich gemacht oder zurechtgewiesen. Es ist unübersehbar, dass es eine Tendenz gibt, den Ausdruck menschlicher Emotionen öffentlich zu geisseln.

Diese öffentliche Verleugnung emotionaler Inhalte ist eine Form der Zensur.

Kaufe dich nicht in diese Indoktrination ein!
Sich darin einzukaufen verlangt seinen Preis.
Der Preis ist die Reichhaltigkeit dessen, wie du die Realität wahrnehmen kannst; wie du sie erfahren kannst.
Der Preis ist dein innerer Frieden.
Der Preis ist deine Kreativität.
Der Preis ist Tiefe. Der Preis ist Lebendigkeit.
Der Preis dessen ist die Erfahrung, was Leben eigentlich bedeutet.

Kaufe es nicht!
Hab Mut. Steh auf und sage deine Meinung.
Sei mutig und tauche tief in deine Emotionen ein. Sie haben einen ganz bestimmten Zweck.
Die Tiefe und Vielfalt unserer Emotionen ist das, was die menschliche Erfahrung so bedeutsam und reichhaltig macht.

Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum du dich nicht darin einkaufen solltest.
Die Zensur des angebrachten emotionalen Ausdrucks verursacht einen Riss in der Wahrnehmung. Es verursacht eine Form der Gleichgültigkeit – gegenüber den Schmerzen und dem Leiden Anderer. Diese Verleugnung führt dazu, dass so getan wird als gäbe es kein Leiden, als gäbe es nichts worüber man sich zu sorgen hätte. Es ist praktisch die Ausrufung der Kultur der Bequemlichkeit.

 

„Die Kultur der Bequemlichkeit … macht uns unempfindlich gegenüber den Notsituationen anderer Menschen. Sie lässt uns in Seifenblasen leben, die – wie auch immer schön sie sein mögen – dennoch unwirklich sind. Sie sind nichts als eine flüchtende und leere Illusion, die in Gleichgültigkeit gegenüber Andren resultiert. In dieser globalisierten Welt sind wir einer globale Gleichgültigkeit anheim gefallen. Wir haben uns an das Leiden der Andren gewöhnt: es betrifft mich nicht; es berührt mich nicht; es geht mich nichts an.“

Quelle: Laetus in Praesens

Bereite dich darauf vor, mit einer etwaigen öffentlichen Empörungswelle umzugehen, wenn du sprichst!
Es gibt online bereits viele gute Ratschläge und Strategien, wie man mit den Hassern umgehen kann.

Erlerne einige der energetischen Schutztechniken, so dass du von den schlimmsten Wellen öffentlicher Empörung unberührt bleibst – und dann drücke deine Gefühle aus und sage, was gesagt werden muss!